— 23—. „Sir,“ ſagte Engone ſich tief verneigend,„ich bin Ew. Majeſtät ſehr verbunden für Ihren guten Willen, aber das Unglück des Ranges, zu welchem mein Schickſal mich erhoben hat, erlaubt mir nicht, den edlen Titel, mit dem Sie mich beehren, anzu⸗ nehmen. Ich bin Ihnen ſehr dankbar dafür, aber ich muß ihn ausſchlagen.“*) Die Kriegsliſt des Königs war ſomit aus dem Felde geſchlagen, und Eugéne ging als Sieger aus dieſem Begegnen mit dem König hervor. Er war nicht genöthigt, Wohlthaten von dem König von Frankreich anzunehmen, denn ſein Schwiegervater, der König von Baiern, ernannte Eugène zum Prin⸗ zen des baieriſchen Königshauſes und errichtete für ihn das Herzogthum Leuchtenberg. Dahin zog ſich Eugene zurück und lebte dort an der Seite ſeiner Gemahlin, umgeben von ſeinen Kindern, ſchöne und friedliche Jahre der Ruhe und des Glückes, bis ihn der Tod im Jahre 1824 den Armen ſeiner trauern⸗ den Familie entriß.
III. Frau von Staél.
Die Reſtauration, welche ſo viele Größen ſtürzen, ſo viele in Dunkelheit begrabene Namen wieder an's Licht hervorziehen ſollte, führte jetzt auch eine Perſon wieder nach Paris zurück, welche durch Napoleon
*) Mémoires d'une femme de qualité. Vol. I. p. 267. .


