Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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nennt Hortenſe Engene, mit inbegriffen in dem Tractat vom 11. April, zur Herzogin von St. Leu. Das war freilich eine ſehr negative und verſteckte Anerkennung des früheren Nanges der K n din, aber es war wenig⸗ ſtens keine Erniedrigung mehr, ſie anzunehmen.

Eben ſo viele Schwierigkeiten mac chte den Bour⸗ bonen der Vicekönig von Italien, der edle und ven Jedermann geliebte Eugéne, nender auf ausdrück⸗

liches Begehren und Wünſchen des Czaren nach Paris Zekommten war, um ſeine Zukunſt zu ſichern.

Der König konnte dem tapfern Helden des Kai⸗ ſerreiths, dem Schwiegerſohn des Königs von Baiern, welcher mit zu den Alliirten gehörte, ſeine Anerken⸗ nung nicht verſagen, und als zne wünſchte, ſi dem König vorzuſtellen, ward ihm ſogleich eine 2 dienz bewilligt.

Aber wie ſollte man ihn empfangen? Welch einen

Titel ſollte man dem Stieſſohn Napoleons, dem Vicekönig von Italien geben? Es wäre allzu lächer⸗

lich geweſen, die Abſurdität des Patentbrieſes Hor⸗ tenſeus zu wiederholen und EugèneVicomte von Beauharnais zu neunen, aber ihm den Künigs titel bewilligen, würde die legitimme Würde der Dynaſtie

compromittirt haben. König Ludwig rfaun alſo einen geiſtreich en Ausweg. Als der Herzog von Au⸗ mont dem Prinzen Eugone einführte, näherte ſich ihm der König mit einem freundlichen Lächeln, indem er ſagte:Mein Herr Marſchall von Frankreich, ich bin erfreut, Sie zu ſehen!

Engéne, der ſeine Begrüßung eben abſtatten wollte, hielt ganz erſtaunt inne und ſchauté binter ſich, um zu ſehen, mit wem der König wohl ſpräche. Lud⸗ wig XVIII. lächelte und fuhr fort:Sie, mein Herr, ſind Marſchall von Irankreiih⸗ Ich ernenne Sie zu dieſer Würde.