klammerte ſich an demſelben feſt, indem er zu dem Kaiſer von Oeſterreich ſagte:„Schwiegervater, ſie haben mich herausgeworfen’—„uUnd mich hinein⸗ geworfen,“ war Franz des Erſten Antwort.—
Groß war der Jubel der Damen des Faubourg St. Germain, jetzt endlich ihren König wieder zu haben, und ſehr bereit waren ſie dem Kaiſer von Rußland in jeder Weiſe ſich dankbar zu beweiſen.— Aber Alexander zeigte ſich durchaus unempfindlich gegen ihre Huldigungen, er vermied es ſogar, den Geſell⸗ ſchaften in den Tuilerieen bei dem neuen König bei⸗ zuwohnen, und die hohe Geſellſchaft, wie die Diplo⸗ matie erfüllte es mit Entſetzen, daß der Kaiſer ganz offen ſeine Sympathien für die Familie des Kaiſers Napoleon darlegte, und ſtatt in den Tuilerieen zu erſcheinen, ſich nach Malmaiſon begab.
Graf Neſſelrode beſchwor endlich ſeine Freundin, das Fräulein von Cochelet, dem Kaiſer von dieſer allgemeinen Beſtürzung des Faubourg St. Germain zu erzählen, wenn der Czar, wie er das zuweilen zu thun pflegte, zu der Hofdame der Königin Hortenſe kommen würde, um mit ihr über die materiellen In⸗ tereſſen der Königin zu berathſchlagen.
„Sire,“ ſagte das Fräulein zu dem Czaren,„man iſt im Faubourg St. Germain eiferſüchtig darauf, daß Ew. Majeſtät ſich ſo beeifert für die Königin zeigen. Graf Neſſelrode ſogar iſt bekümmert darüber. „Unſer Kaiſer,“ ſagte er mir,„geht viel zu oft nach Malmaiſon; die ganze hohe Diplomatie entſetzt ſich ſchon darüber eben ſo ſehr, wie die hohe Geſellſchaft; man fürchtet, daß er dort Einflüſſen unterliegt, denen zu folgen nicht in der Politik liegt.“—
„Daran erkenne ich meinen Neſſelrode,“ erwiederte der Kaiſer lächelnd,„er beunruhigt ſich gar leicht. Was kümmert mich das Faubourg St. Germain! Königin Hortenſe. II. 2
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