Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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II. Die Bourbonen und die Napoleoniden.

Die Alliirten beeilten ſich indeß den Ausſpruch des Senats und der proviſoriſchen Regierung für den Ausſpruch des Volkes zu halten, und riefen Ludwig den XVIII., der ſo lange als Graf von Lille in der Verbannung von Hartwell geſchmachtet, auf den Thron ſeiner Väter zurück.

Der Kaiſer von Oeſterreich hielt Wort, er wider⸗ ſetzte ſich den Beſchlüſſen ſeiner Verbündeten nicht, er ließ es geſchehen, daß ſein Enkel, der König von Rom, ſeines Erbes beraubt ward, daß die Kaiſerkrone von dem Haupt ſeiner Tochter herabſank. Kaiſer Franz war indeß ſelber eben ſo überraſcht davon, wie Marie Louiſe, denn bis zu ihrem Einzug in Paris hatten die Verbündeten dem öſterreichiſchen Kaiſer mit der Hoffnung geſchmeichelt, man werde ſeiner Tochter und ſeinem Enkel die Krone Frankreichs ſichern. Dieſe Enttäuſchung des Kaiſers gab zu einer Carricatur Veranlaſſung, die am Tage des Einzuges Ludwigs XVIII. an denſelben Mauern an⸗ geklebt ward, an denen man in großen Lettern Cha⸗ teaubriand's begeiſterte Brochure über die Bourbonen ankündigte. Auf dieſer Carricatur, welche ſich bald in Paris in viel tauſend Exemplaren verbreitete, ſah man den Kaiſer von Oeſterreich in einem ſchönen Caleſchwagen ſitzen; der Kaiſer Alexander ſaß auf dem Bock als Kutſcher, der Regent von England als Poſtillon auf dem Vorderpferd, und der König von Preußen ſtand als Lakai hinten auf dem Wagen. Napoleon lief zu Fuß neben dem Wagen her, und

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