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Miniſter, Herr von Metternich, eben bei ihnen, und ich werde Alles ratificiren, was er unterzeichnet hat.*)
Aber im Stillen hoffte der Kaiſer noch immer, das, was Metternich für ihn zu unterzeichnen habe, ſei die Erklärung, daß man den kleinen König von Rom zum König von Frankreich mache.
Aber der Eifer der Noyaliſten ſollte dieſe Hoff⸗ nung vernichten.
In dem Hötel Talleyrand's hatte der Kaiſer von Rußland jetzt ſeine Wohnung genommen. Er hatte den Bitten und Einladungen des klugen franzöſiſchen Diplomaten nachgegeben, der ſehr wohl wußte, wie viel leichter es für ihn ſein würde, den„Agamemnon der heiligen Allianz“**) zu ſeinen Gunſten zu ſtim⸗ men, wenn er ihn zu jeder Zeit und Stunde gewiſ⸗ ſermaßen in ſeiner Hand hielt. Indem er dem Kaiſer von Rußland ſeine Gaſtfreundſchaft anbot, wollte Talleyrand ihn mit Leib und Seele zu ſeinem Ge⸗ fangenen machen, und ihn zu ſeinem Vortheil aus⸗ beuten.—
Zu Talleyrand alſo eilte die Gräfin Ducayla hin, um mit dem Bonapartiſten von geſtern, der ſich in einen ſo eifrigen Legitimiſten von heute verwandelt hatte, ihre Vorkehrungen zu treffen.
Talleyrand unternahm es, der Gräfin eine Au⸗ dienz bei dem ruſſiſchen Kaiſer auszuwirken, und es gelang ihm. Als er die ſchöne Gräfin zu dem Ka⸗ binet des Czaren geleitete, flüſterte Talleyrand ihr in's Ohr:„Ahmen Sie Frau von Semallé nach, ſuchen Sie einen tüchtigen Schlag zu thun. Der Kaiſer iſt galant, und was er der Diplomatie ver⸗ weigert, mag er vielleicht den Damen bewilligen.“
*) Bourienne. Vol. X, S. 129. *²) Némoires d'une femme de qualité.


