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Damen des Faubourg St. Germain ihre Huld zu⸗ rückgewieſen ſahen. Selbſt die hochgeborne und ſtolze Marquiſe von M.... mußte das erfahren. Sie ſtellte ſich vor den Reihen der finſter blickenden,
ſchweigenden Krieger der Kaiſergarde auf, welche
eben ſtumm den Grafen von Artois hatten an ſich vorübergehen laſſen. Mit begeiſtertem Ruf forderte ſie dieſelben zur Liebe für ihre angeſtammte Königs⸗ familie auf, und in dem Enthuſiasmus ihres lismus bot ſie ſich ſelber demjenigen zur Belo an, der zuerſt ſchreien würde: Vive le xötl die treuen Krieger des Kaiſers blieben ungerührt von dieſem großmüthigen Anerbieten, und nicht Schrei arde ört Den feurigſten Enthuſias 2 6 eſe royaliſtiſchen Da den Fürſten dar, die an der Spitze der verbündeten ſtanden, aber hier gerade fanden ſie am wenigſten Erhörung. Der Kaiſer von Oeſterreich war zu ſehr mit der Zukunft ſeiner Tochter und ſeines Enkels beſchäftigt, der Kö⸗ nig von Preußen zu ernſt und ſtrenge, um an den kleinen Coquetterieen und Minauderieen der ſchönen Damen Gefallen finden zu können. All ihre Begei⸗ ſterung und ihre Liebe wandte ſich daher dem jungen Kaiſer Alexander von Rußland zu.
Aber auch hier ward ihrem Enthuſiasmus ſchlech⸗ ter Lohn. Der Kaiſer hielt ſich in faſt mißtrauiſcher Zurückgezogenheit von den edlen Damen des Fau⸗ bourg St. Germain, und doch waren dieſe es, welche bei ihm das Loos Frankreichs entſchieden hatten und ihn beſtimmten, den Bourbonen ſeine Stimme zu geben. Denn bis dahin war es immer noch unent⸗ ſchieden, wer den Thron Frankreichs einnehmen und ie franzöſiſche Nation, oder die Alliirten zu der Königswürde berufen würden.
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