Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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auf unbegreifliche Weiſe compromittirt. Die Alliirten ſind Ihnen en masse ſo liebenswürdig erſchienen, daß Sie den Schein auf ſich geladen, ſie auch en detail zu lieben, und es haben ſich daher über Sie Gerüchte verbreitet, welche den franzöſiſchen Damen⸗ keine große Ehre bereiten. Ach, mein Gott, erwiederte die Gräfin Ducayla ihrem königlichen Freund,man wollte ihnen eine wohlverdiente Dankbarkeit für die Wohlthat beze daß ſie uns Ew. Majeſtät zurückbrachten; ma ihnen aus freiem Willen dargebracht, was man Tyrannen der Republik und den Süäbelhelden Empire ſonſt, des Widerſtandes müde, endlich auch gewähren mußte! Keine von uns berenut gewiß das, was ſie für unſere guten Freunde, die Allürten,

gethan!

Indeſſen gab das, was die Damenfür ihre guten Freunde, die Alliirten, gethan, doch zu man⸗ cherlei ärgerlichen Familienſcenen Veranlaſſung, und die Männer, welche nicht ganz den Enthuſiasmus ihrer Frauen theilten, meinten bald Urſache zu haben, ſich über denſelben zu beklagen.

Der Graf von G... unter Andern hatte ſich wenige Tage vor der Reſtauration mit einer ſchönen und jungen Dame vermählt. Ihr, in ihrer harm⸗ loſen Jugend, waren die politiſchen Verhältniſſe ganz gleichgültig, aber ihr Schwiegervater, ihre Schwieger⸗ mutter und ihr Gemahl, der Graf von G...., waren Royaliſten vom reinſten Waſſer.

Am Tage des Einzugs der Alliirten in Paris eilten der Schwiegervater, die Schwiegermutter und der Gemahl gleich allen guten Legitimiſtenden guten Freunden entgegen, und Jeder von ihnen kehrte mit einem Fremden in das Hötel zurück. Der Mann mit einem Engländer, die Schwieger⸗

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