Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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von der Familie ihres Gemahls ſieht. Ich ſage Ihnen das im Auftrag des Prinzen Leopold und der Frau von Caulaincourt. Dieſe Letztere will trotz ihres hohen Alters zu Ihnen gehen, wenn Sie nicht bald hierher kommen; ſie trägt mir auf, Sie zu be⸗ ſchwören, nicht nach Rambouillet zu gehen, ja Sie verbietet es Ihnen als Ihre Ehrendame, und als die Freundin Ihrer Mutter.

Als ich dem Prinzen Leopold Ihren Vorſatz mittheilte, zur Kaiſerin Marie Louiſe nach Ram⸗ bouillet zu gehen, füllten ſich ſeine Augen mit Thrä⸗ nen.Es iſt ſchön, ſtolz zu ſein, ſagte er,aber ſie kann nicht mehr zurückweichen; ſie hat ſchon Ver⸗ pflichtungen gegen den Kaiſer von Rußland, der den Tractat vom eilften April gemacht hat; ich erwarte ihre Antwort, um ſie dem Kaiſer zu bringen, ſie iſt ihm eine Antwort ſchuldig.

Ich habe heute Morgen eine Stunde mit dem guten Lavalette hingebracht. Dieſer ausgezeichnete Mann wußte nichts von allen den Schritten, die wir bei Ihnen thun, um Sie zur Rückkehr zu bewegen, und er ſagte zu mir:Welch' ein Glück wäre es für ſie und ihre Kinder, wenn der Kaiſer Alexander ſie zu ſehen wünſchte! Kommen Sie, kommen Sie, erzeigen Sie ihren Freunden dieſe Gnade, denn wir würden alle in Verzweiflung ſein, wenn Sie nach Rambouillet gehen..

Der Prinz Leopold will Ihnen einige Worte ſchreiben. Er könnte Ihnen und der Kaiſerin Joſe⸗ phine nicht treuer zugethan ſein, wenn Sie ſeine Mutter und ſeine Schweſter wären. Der Graf Tſchernitſcheff war bei mir. Der Kaiſer von Oeſter⸗ reich langt morgen hier an und bald auch die neuen franzöſiſchen Prinzen und der König. Welche Ver⸗ wandlung!