Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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bedürfen, aber ich werde nichts deſto weniger zu Derjenigen gehen, welche jetzt unglücklicher ſein muß, als wir Alle.

Hortenſe.

Diejenige, von welcher Hortenſe meinte, daß ſie unglücklicher ſein müſſe, als ſie Alle, war die Ge⸗ mahlin Napoleons, Marie Louiſe, welche jetzt Blois, wohin ſie ſich als Regentin begeben, verlaſſen hatte, und nach Rambouillet gegangen war, und dort abzu⸗ warten, was die Alliirten über ihr Schickſal und das ihres Sohnes beſtimmen würden. In dieſer an außerordentlichen Begebenheiten ſo reichen Zeit ge⸗ hörte es gewiß zu den bemerkenswertheſten Dingen, die Souveraine Europa's, wie die geſtürzten Regenten von Frankreich, und diejenigen, welche jetzt das Scepter wieder ergreiſen wollten, ſo nahe bei einander zu ſehen, gewiſſermaßen in Paris und einem Umkreis von funfzehn Meilen in einander verwickelt: ein Bour⸗ bon in den Tuilerien, Bonaparte in Fontainebleau, ſeine Frau und ſein Sohn in Rambouillet; die ge⸗ ſchiedene Kaiſerin in Navarra; die Kaiſer von Ruß⸗ land und Oeſterreich und der König von Preußen in Paris; außerdem der ganze Schweif kleiner deut⸗ ſcher Potentaten und Fürſten, und der Napoleoniſchen Könige und Fürſten, welche Alle ſich in Paris und deſſen nächſter Umgebung aufhielten.

Die Königin von Holland erachtete es für Pflicht, in dieſen ſchlimmen und gefahrvollen Momenten ſich Derjenigen an die Seite zu ſtellen, welche Napoleon befohlen hatte, als das Haupt der Familie zu be⸗ trachten, und ihr treu zu bleiben in Noth und Tod. Hortenſe wollte alſo, treu den Befehlen des Kaiſers, nach Rambouillet gehen zu der Kaiſerin Marie Louiſe.

Dieſer Entſchluß erfüllte indeß die Freunde der