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Vorübergehenden in unwillkürliche Freudenrufe über Joſephinens Schönheit ausbrachen, Sie glücklich und ſelig wenn ſie, mit dem General durch die Menge ſich drängend, das leiſe Geflüſter der Bewunderung und Anbetung vernahm, mit welchem das Volk Bo⸗ naparte überall folgte.
Eines Tages begleitete Bonaparte die Vicomteſſe zu Ragideau, dem kleinſten Mann, aber dem größten Advocaten von Paris. Er war ſeit lange der Ge⸗ ſchäftsanwalt der Familie Beauharnais geweſen und Joſephine wollte jetzt von ihm eine ihr gehörige Summe zu ihrer Einrichtung entnehmen. Bonaparte blieb im Vorſaal zurück, während Joſephine ſich in das nebenanſtoßende Arbeits⸗Cabinet Ragideau's begab.
„Ich komme, Ihnen anzuzeigen, daß ich mich wieder vermählen will,“ ſagte Joſephine mit ihrem reizenden Lächeln zu Ragideau.
Der kleine Advocat nickte ihr freundlich zu.„Sie thun wohl daran und ich gratulire Ihnen von Her⸗ zen, Vicomteſſe,“ ſagte er,„denn ich bin überzengt, daß Sie nur eine würdige Wahl können getroffen haben.“
„Gewiß, eine ſehr würdige Wahl,“ rief Joſephine mit dem glücklichen Stolz einer Liebenden.„Mein zukünftiger Gemahl iſt der General Napoleon Bo⸗ naparte!“
Der kleine große Notar zuckte zuſammen vor Schrecken.„Wie,“ rief er,„Sie, die Vicomteſſe Beauharnais, Sie wollen dieſen kleinen General Bonaparte heirathen, dieſen General der Republik, die ihn ſchon einmal abgeſetzt hat, und ihn morgen wieder absetzen und in das Nichts zurückwerfen kann?“ 5 Joſephine ſagte ſtatt aller Antwort:„Ich liebe ihn!“
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