Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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ters wiedergiebt. Ich will ihn treulich dazu anwen⸗ den, die Feinde des Vaterlandes zu bekämpfen und die Sache der Republik zu vertheidigen.“

Dieſe ſo ſtolzen und edlen Worte riefen ein ſanftes, wohlwollendes Lächeln auf das ſtrenge, bleiche Antlitz des jungen Generals und der feurige Blitz ſeiner dunklen Augen milderte ſich.

„Gut, junger Mann, ſehr gut,“ ſagte er,„ich liebe dieſen Muth und dieſe kindliche Zärtlichkeit. Der Degen Ihres Vaters, der Degen des Generals Beauharnais ſoll Ihnen zurückgegeben werden. War⸗ ten Sie!“

Er rief ſogleich einen ſeiner Adjutanten und gab ihm die nöthigen Befehle. Nach kurzer Zeit kehrte dieſer zurück und brachte den Degen des Generals Beauharnais.

Bonaparte ſelber übergab ihn an Eugéne Der junge Mann, von tiefer Rührung ergriffen, drückte den De⸗ gen, das einzige theure Vermächtniß ſeines Vaters, an ſeine Lippen, an ſein Herz, und Thränen heiliger Rührung entſtürzten ſeinen Augen.

Sofort ſtand der General an ſeiner Seite und

ſeine ſchlanke weiße Hand, die ſo gut den Degen zu

führen wußte und ſo weich und fein, ſo durchſichtig weiß wie die Hand einer Herzogin war, legte ſich ſanft auf die Schulter Eugene's.

„Mein junger Freund,“ ſagte er mit dieſem wei⸗ chen ſanften Ton, der ihm ſtets alle Herzen gewann, „mein junger Freund, ich würde mich ſehr glücklich ſchätzen, wenn ich Etwas zu Gunſten Ihrer oder Ihrer Familie thun könnte.“

Eugene ſah ihn mit einem Ausdruck kindlichen Erſtaunens an.„Gut, mein General,“ ſagte er. „Maman und meine Schweſter werden dann für Sie beten.“