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Der National⸗Convent übertrug ihm aus Dank⸗ barkeit auf die Dauer die Stelle des zweiten Generals der Armee des Innern, die er ihm am Tage der Gefahr proviſoriſch verliehen. Von dieſem Tage an trat Bonaparte aus dem Dunkel hervor— ſein Name war am Horizonte aufgegangen!
Er hatte nun eine Stellung, und er verſtand jetzt ſchon beſſer die flüſternden Stimmen, die in ſeiner Bruſt das ſtolze Siegeslied ſeiner Zukunft ſangen. Er wußte jetzt ſchon, daß er ein glänzendes Ziel vor Augen habe, ein Ziel, dem er jetzt noch keinen Na⸗ men zu geben wagte, das ihn wie ein goldenes Mähr⸗ chen umgankelte, das er ſich aber ſchwur, einſt zur Wirklichkeit machen zu wollen!
Eines Tages kam in das Quartier des jungen Generals en chef ein junger Mann, der ihn drin⸗ gend zu ſprechen begehrte. Bonaparte ließ ihn vor ſich kommen, und die ſtolze Geſtalt, der kühne, feurige Blick, das edle, ſchöne Angeſicht ſtimmten ihn ſogleich zu Gunſten des jungen Mannes, den er mit ſanfter Freundlichkeit nach ſeinem Begehr fragte.
„General,“ ſagte der junge Mann,„ich heiße Eugoéne Beauharnais, ich bin der Sohn eines Cide⸗ vant, des Generals Beauharnais, welcher der Repu⸗ blik am Rhein gedient hat. Mein Vater ward dem Comité der öffentlichen Sicherheit als verdächtig de⸗ nuncirt und dem Revolutions Tribunal übergeben, welches ihn drei Tage vor dem Sturz Robespierre’s ermorden ließ.“
„Ermorden!“ rief Bonaparte mit drohendem Ton.
„Ja, General, ermorden!“ erwiderte Eugéne mit Entſchloſſenheit.„Ich komme jetzt, um im Namen meiner Mutter Sie zu erſuchen, daß Sie die Güte haben wollen, Ihren Einfluß bei dem Comité dahin zu verwenden, daß man mir den Degen meines Va⸗
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