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auch hier noch ſo ſtreng beobachteten, daß die Herzo⸗ ginnen und die Marquiſen, welche in den Tuilerieen die Ehre des Tabourets genoſſen, auch hier im Ge⸗ fängniß noch den Vortritt hatten und man ihnen alle möglichen Egards bewies. An der andern Seite des Tiſches, bleich, in athemloſer Spannung, die gr ßen dunklen Augen mit einem rührenden Ausdru⸗ der Erwartung auf das Kind gerichtet, ſtand die un glückliche Joſephine, und in einiger Entfernung hinter den Frauen der Gefangenwärter mit ſeiner Gattin.
Jetzt legte der Groß⸗Cophta ſeine beiden Hänse auf das Haupt des Kindes und rief mit la. Stimme:„Oeffne Deine Augen und ſieh!“
Das Kind erbleichte und ſchauerte in ſich zuſammen indem es den ſtarren Blick auf die Caraffe heftete.
„Was ſiehſt Du?“ fragte der Groß⸗Cophta.„Ich will, daß du in das Gefängniß des Generals v. Beauharnais ſiehſt. Was ſiehſt Du?“
„Ich ſehe ein kleines Zimmer,“ ſagte das Kind lebhaft.„Auf einem Feldbett liegt ein junger Mann, welcher ſchläft, neben ihm ſitzt ein anderer Mann, der auf einem Papier ſchreibt, welches auf einem gro⸗ ßen Buche liegt.“
„Kannſt du leſen?“
er
„Ach, nein, Bürger.— Ach, ach, da ſchneidet der
Herr ſeine Haare ab und legt ſie in das Papier.“
„Der, welcher ſchläft?“
„Nein, der, welcher eben ſchrieb. Er ſchreibt jetzt etwas auf das Papier, in welches er die Haare ge⸗ wickelt hat; nun öffnet er ein kleines rothes Porte⸗ feuille und nimmt Papiere heraus; es ſind Aſſignaten, er zählt ſie und legt ſie dann wieder in ſein Porte⸗ fehalle„Nun erhebt er ſich und geht ganz leiſe, ganz eiſe— 3
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