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magiſchen Schein in ihre Zukunft hinüber, und wie Joſephine, mit der kleinen Hortenſe im Arm, da auf dem Schiffe ſtand und der verſchwundenen Inſel ihrer Kindheit ihre letzten Grüße ſandte, erinnerte ſie ſich dieſer alten Mulattin, welche vor einigen Tagen ihr eine, ſeltene Prophezeiung zugeflüſtert hatte. Sie hatte zu ihr geſagt:„Du wirſt nach Frankreich zurückkehren, und bald wird ganz Frank⸗ reich zu Deinen Füßen liegen; Du wirſt dort mehr werden als eine Königin!“
dn.
Die Prophezeihung.
Es war zu Ende des Jahres 1790, als Joſephine T ihrer kleinen Tochter Hortenſe wieder in Paris anlangte, und in einem beſcheidenen Hötel ihre Woh⸗ nung nahm. Dort erhielt ſie bald die Nachricht von der glücklichen Rettung ihrer Mutter, und von der Wiederherſtellung der Ruhe in Martinique. In Frank⸗
reich aber wüthete immer noch die Revolution und
die Guillotine, und das Banner der Schreckensherr⸗ ſchaft, die rothe Fahne, warf ihre blutigen Trauer⸗ ſchatten über Paris hin. Furcht und Entſetzen hielt alle Gemüther gebannt, Niemand wußte am Abend zu ſagen, ob er am nächſten Morgen noch frei ſein, ob er die Sonne noch einmal untergehen ſehen würde. Der Tod lauerte vor jeder Thür und hielt in jedem Hauſe und in jeder Familie ſeine furchtbare Ernte. Dieſen Schreckniſſen gegenüber vergaß Joſephine alle früheren Schmerzen, alle Beleidigungen und Demü⸗
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