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Auch in das Haus der Madame Taſcher de la Pagerie ſchleuderten ſie dieſe Brandfackeln.
In einer Nacht erwachte Joſephine von dem grellen Schein der Flammen, welche ſchon in ihr Gemach eingedrungen waren. Mit einem Schrei des Ent⸗ ſetzens ſprang ſie von ihrem Lager empor, riß die ruhig in ihrem Bettchen ſchlummernde kleine Hortenſe in ihre Arme, hüllte ſie in die Bettgardine und ſtürzte ſo, im leichten Nachtgewande, aus dem brennenden Hauſe, brach ſich mit dem Löwenmuth der Mutter⸗ liebe Bahn durch die heulenden kämpfenden Schaa⸗ ren der Soldaten und der Neger und rannte in ent⸗ ſetzensvoller Eile dem Hafen zu. Dort lag ein fran⸗ zöſiſches Schiff, bereit die Anker zu lichten. Ein Officier, im Begriff, das kleine Boot zu beſteigen, das ihn zu ſeinem Schiff bringen ſollte, ſay dieſes junge Weib, das, ihr Kind feſt an die Bruſt drückend, mit einem letzten Hülfeſchrei faſt bewußtlos am Ufer zuſammenſank. Voll tiefen Mitgefühls eilte er zu ihr hin, und Mutter und Kind in ſeine Arme hebend, trug er ſie in ſein Boot, das nun ſofort vom Lande abſtieß, und mit ſeiner ſchönen Laſt über die Wellen dahin ſchaukelte.
Bald war das Schiff erreicht, und Joſephine, ihr Kind feſt an ihre Bruſt drückend und glücklich, dieſes einzige Kleinod gerettet zu haben, ſtieg auf der ſchwankenden Leiter zu dem Schiffe empor. Noch waren all ihre Gedanken nur mit ihrem Kinde be⸗ ſchäftigt, und erſt als ſie die kleine Hortenſe in der Cazjüte ſicher gebettet, als ſie ſie von aller Gefahr be⸗ freit ſah, erſt als die Mutter ihre Pflichten erfüllt hatte, erwachte die Frau und warf ihre beſchämten und geängſtigten Blicke umher. Halb bekleidet nur, im leichten flatternden Nachtgewande, ohne weitere Umhüllung ihres Buſens und Nackens als ihr ſchö⸗


