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welchem Niemand ſie umgab, als Dienſtleute und Sklaven, deren ſeltſam verändertes und oppoſitio⸗ nelles Weſen die alte Dame beängſtigte und mit heimlichen Beſorgniſſen vor der Zukunft erfüllte. Sie forderte daher von ihrer Tochter, daß ſie zu ihr kommen und bei ihr wohnend, die letzten Lebens⸗ jahre ihrer Mutter mit dem Glanz ihrer Jugend verſchönen ſolle.
Joſephine nahm dieſen rufenden Brief ihrer Mut⸗ ter für einen Wink des Schickſals, und der häus⸗ lichen Zwiſtigkeiten müde, entſchloſſen, ihnen für immer ein Ende zu machen, nahm ſie ihre kaum vier⸗ jährige Tochter Hortenſia und verließ mit ihr Frank⸗ reich, um jenſeits des Oceans in den Armen ihrer Mutter ſich das neue Glück ungeſtörten Friedens zu ſuchen.
„Aber der Friede war damals von der ganzen Welt entflohen. Ueberall wogten und gährten dro⸗ hende Ungewitter. Durch die ganze Welt ging ein finſteres unterirdiſches Grollen, ein dumpfes Don⸗ nern und Heulen, als wolle die Erde ſich in einen einzigen feuerſpeienden Berg verwandeln, als wolle ſie zu einem unermeßlichen Krater ſich öffnen, der mit ſeinen ausſtrömenden Lavagluthen und mit ſeinem feurigen Aſchenregen das Glück und den Frieden der ganzen Menſchheit zerſchmettern und be⸗ graben ſolle. Und endlich öffnete er ſich wirklich, dieſer furchtbare Krater, und ſpie Verheerung und Tod rings über die ganze Welt aus, und zerſchmet⸗ terte mit dämoniſchem Zorn ganze Geſchlechter und ganze Völker, und machte mit ſeinem tobenden Ge⸗ heul das heitere Lachen und den harmloſen Scherz verſtummen!. Dieſer feuerſpeiende Krater, welcher ſich öffnete, war die Revolution. In Frankreich erfolgte die erſte,


