Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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welche das Königreich regiert. Der König unternimmt nichts, befiehlt und verordnet nichts ohne die Zuſtim⸗ mung ſeiner Töchter!

Ihr ſpracht nur von der Aelteſten? Wie i die Jüngere?

Sie hilft ihrer Schweſter regieren, ſie eben nſo klug und gewandt wie ihre Schweſter, nur ein wenig ſtürmiſcher und wilder, leicht gereizt und ſchwer zu verſöhnen. Ich würde daher lieber zu der ältern Schwe⸗ ſter rathen!

Die Prinzeſſin runzelte leicht die Stirne. Weiter! ſagte ſie.

Weiter giebt es in Italien keine Prinzeſſinnen!

Und in Parma, Abbé? Warum ſagt Ihr mir nichts von Parma! Wenn ich nicht irre, habt Ihr in Parma auch eine Prinzeſſin!

Alberoni lachte. Ja, ſagte er, allerdings, wir ha⸗ ben da eine Prinzeſſin! Verzeiht, daß ich ihrer nicht gedachte. Aber in der That, ich würde es nicht ge⸗ wagt haben, ſie Euch zu nennen!

Iſt ſie ſo häßlich? fragte die Prinzeſ ſßn.

Häßlich? Nein, im Gegentheil, man findet ſie ſehr