Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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In Neapel iſt eine Prinzeſſin! Jung, ſchön und lie⸗ benswürdig..

Nun ſeht, da haben wir gleich, was wir bedürfen!

Aber, ſagte Alberoni achſelzuckend, ſie hat ihre bö⸗ ſen Stunden und ihre Umgebung, ihr ganzer Hofſtaat zittert, wenn eine ſolche kommt!

Iſt ſie ſo heftig?

Heftig bis zur Leidenſchaft, dazu eiferſüchtig auf alle die, welche ſie liebt! Aber wie geſagt, ſchön iſt ſie und jung dazu!

Gehen wir weiter! Den Papſt dürfen wir nicht nach ſeinen Töchtern fragen, alſo weiter! Wie ſieht es im Königreich Sardinien aus?

Da ſind zwei Töchter und ſie ſind liebenswürdig, Prinzeſſin, obwohl nicht ſchön!

Oh, es braucht nicht der Schönheit, wenn ſte lie⸗

benswürdig ſind, rief die Prinzeſſin lebhaft.

Und liebenswürdig ſind ſie, ſagte Alberoni, ich kenne ſie Beide! Prinzeß Maria iſt achtzehn Jahre und ein wahres Wunder an Gelehrſamkeit und Kenntniſſen. Sie iſt ein weiſer Staatsmann, ein unbeſtechlicher Re⸗ gent, denn Ihr müßt wiſſen, ſie iſt es faſt allein,