zuſtürzen in alle Genüſſe, nicht umſonſt hatte er ihm nach dieſen berauſchenden Orgien, nach dieſen Ge⸗ nüſſen einer taumelnden Luſt die Abſolution und die Vergebung ſeiner Sünden ertheilt, nicht umſonſt end⸗ lich hatte er zuletzt noch der Marquiſe Montespan ge⸗ rathen, den König von Genuß zu Genuß zu führen, ſeine Sinne wie mit einem Zauber zu umgeben, ihn gefangen zu nehmen in den Feſſeln der Liebe!
La Chaiſe hatte das Alles wohl überlegt, und er hatte ſich nicht getäuſcht in ſeinen wohlberechneten Pla⸗ nen. Er ſtand am Ziele.
Der König war überſättigt, ermattet von all dieſen Freuden, ſtumpf geworden von all dieſen Genüſſen! Der König war alt geworden!
Dies war das ganze Geheimniß von der Macht des Beichtvaters!
Der König verlangte nicht mehr nach Liebe, ſondern nur nach Ruhe! Das war es, wodurch die tugendhafte und fromme
Marquiſe Maintenon bei ihm die Marquiſe Montes⸗ pan beſiegte!
Der König erfüllte ſein Schickſal, und gleich denen, 5
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