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Pflege, welche ſte unſern Kindern weihet. Laßt alſo, ich bitte, dieſe Frau rufen!
Die Marquiſe biß ſich unmuthig auf die Lippen, aber ſie wagte es nicht, zu widerſprechen, und gab alſo Befehl Madame Scarron zu rufen.
Wir können ſie unter dieſem lächerlichen Namen nicht
in unſerer Geſellſchaft empfangen, ſagte der König, ich werde daher, um Euch, theuerſte Marquiſe, ganz zu beweiſen, wie ſehr ich Euch in der Perſon ehre, welche Ihr zur Gouvernante unſerer Kinder gemacht, ich werde daher ihr einen andern Namen geben, damit Ihr nicht vor ihr zu erröthen habt.
Sire! ſagte die Marquiſe verwirrt, das iſt zu viel Gnade, mehr als ich verlange, mehr als ich anneh⸗ men kann!
Still! flüſterte der König aufſtehend, ſie kommt!
Und der Marquiſe Hand ergreifend trat er mit ihr in den angrenzenden Salon, in welchem die Geſellſchaft verſammelt war.
Wirklich hatte ſich die Thüre in dieſem Augenblick geöffnet, und Francoiſe Scarron trat ein. Sie war ſehr einfach, aber ſehr geſchmackvoll gekleidet; ein dun⸗


