Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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ſicht mit, die Witwe Scarron zur Erzieherin ihres Sohnes zu machen!

Die Marquiſe war heute von blendender Schönheit, der König hatte nicht die Kraft, ihr eine Bitte zu ver⸗ weigern. Er gab daher die Einwilligung zu dem Plan ſeiner Geliebten.

Und wer, wenn dieſe Frage erlaubt iſt, hat meine ſchöne Athenais für dieſe fromme Gelehrte begeiſtert? fragte der König.

Ich wandte mich in meiner Noth und Angſt um eine paſſende Erzieherin, welche zugleich Klugheit und Discretion genug beſäße, die Aeltern dieſes Kindes, welches man ihrer Pflege anvertrauen will, nie zu ver⸗ rathen, an Euren Beichtvater, Sire! La Chaiſe iſt es, der mir die Witwe Scarron empfohlen hat!

Ah, dann wird ſie empfehlenswerth ſein, La Chaiſe iſt ein Weiſer, und ſein kluger Blick iſt nicht zu täu⸗ ſchen. Wenn La Chaiſe ſie empfohlen hat, nun, dann laßt ſie Erzieherin unſers kleinen Knaben werden, und Erzieherin all ſeiner kommenden Geſchwiſter!

Sire! rief die Marquiſe mit einem bezaubernden Lä⸗ cheln, indem ſie leicht und ſchäkernd mit ihren roſtgen Fingern den König auf die Lippen ſchlug.