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Der König lachte und zog ſie in ſeine Arme.——
Die Witwe Scarron nahm dieſe Stelle an, ſie ward Gouvernante des älteſten Sohnes der Marquiſe von Montespan, des ſpätern Herzogs du Maine, und da der König richtig prophezeiht, und der kleine Knabe im Verlauf der nächſten Jahre mehrere Geſchwiſter erhielt, übergab man auch dieſe der klugen und liebevollen Gouvernante, welche die Kinder zu lieben ſchien, als ihre eigenen, und die ſo getreulich das Geheimniß ih⸗ rer Geburt bewahrte, daß man lange Zeit nicht ahnte, wer die Aeltern dieſer Kinder ſein mögten.
Francoiſe Scarron, die Gouvernante dreier könig⸗ licher Baſtarde, bewohnte jetzt ein Landhaus in der Nähe von Vaugirard, unweit Paris, ſie hatte ihre Dienerſchaft, ihre Equipage,— aber ſie entbehrte in⸗ mitten ihres Ueberfluſſes, denn ſie war arm an Hoff⸗ nung, das Ziel, nach welchem ſie ſtrebte, zu er⸗ reichen!.
Der König hatte einmal ein Vorurtheil gegen dieſe„fromme Gelehrte“, er hatte es ſich zur aus⸗ drücklichen Bedingung gemacht, daß die Gouvernante niemals vor ihm erſcheine, daß er niemals mit ihren gelehrten Phraſen beläſtigt werde. Eine ſeltſame, un⸗


