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ſtattet iſt, noch außerdem einen Wunſch zu nennen, ſo iſt es der, daß Ew. Heiligkeit als ein Andenken dieſer erhabenen Stunde mir ein Exemplar von der neueſten Ausgabe ſeiner Werke gewähren möchte!
In der That, Papſt Alerander war auf nichts eit⸗ ler, als auf ſeine literariſchen Arbeiten, die er unter dem Titel: Philomathia Musae Juvenilis zum zweiten Male in glänzendſter Ausſtattung hatte ab⸗ drucken laſſen, und welche ſo eben erſt vollendet war.
Er nahm dieſe Bitte La Chaiſe's daher unendlich gnädig auf, und holte ſelbſt aus ſeinem Studirzimmer ein Prachtexemplar dieſes Werkes, das er urſprünglich für ſeine geliebte Chriſtine, dieſe gelehrte ſchwediſche Königin beſtimmt hatte, und deſſen ſamminer Deckel mit Edelſteinen und echten Perlen verziert war.
Es war ſomit ein echt königliches Geſchenk, welches Alexander dem entzückten La Chaiſe darreichte. Dieſer ſchien aber des koſtbaren Einbandes gar nicht zu ach⸗ ten, ſondern nur auf den Inhalt begierig zu ſein. Er blätterte eifrig in dem Buche, und indem er ſodann die darin enthaltene Tragödie Pompejus aufſchlug, be⸗ gann er mit begeiſterter Stimme und ſchwungvollem Ausdruck eine Stelle aus dieſer Tragödie vorzutragen.


