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Siebenten ſprechen als von dem erhabenſten Herrſcher, dem tugendhafteſten Prieſter, dem edelſten Menſchen und dem tiefſinnigſten Denker und Gelehrten! Un⸗ ſterblich wie ſeine erhabene Seele, wird auch ſein glorwürdiger Name auf Erden ſein!
Dies war eine Schmeichelei, ganz geeignet, Alexan⸗ der VII. zu entzücken, dieſen Papſt, von welchem ein Geſchichtsſchreiber ſagt, daß er das Vergnügen bis zum Exceſſe liebte, aber mehr noch als das Vergnügen den Ruhm, und daß er, um eine glorwürdige Un⸗ ſterblichkeit ſich zu erringen, ohne Bedenken ſeine Brü⸗ der, Verwandte und Freunde, ja ſogar ſein eigenes Leben würde hingeopfert haben*).
Papſt Alerander reichte daher mit einem freund⸗ lichen Lächeln dem klugen La Chaiſe ſeine Hand zum Kuſſe dar, indem er ſagte: Du biſt zu uneigennützig, mein Sohn. Du haſt noch nichts für Dich erbeten!
Ich bewillige Dir daher eine zweite Gnade. Erbitte jetzt etwas für Dich ſelber!
La Chaiſe ſagte: Eure Freundlichkeit und Huld, das i*ſt das Einzige, was ich erflehe! Aber wenn es ge⸗
*) Vie du Pére La Chaise. Vol. II.— Harrenberg Geſchichte der Jeſuiten.


