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cheſe hin, denn das war ein vollgültiger Beweis, und ganz genügend, um auf eine Scheidung anzutragen. Der Marcheſe ſtellte ſich wüthend. Er lief zum Kar⸗ dinal, dem Ohm meiner Gebieterin, und zeigte ihm den Brief. Der Cardinal beſchwor ihn, das Geheim⸗ niß zu bewahren, und verſprach ihm in dieſem Falle nicht allein eine ſchnelle Scheidung, ſondern auch vom heiligen Vater den Dispens zu einer zweiten Heirath. Seitdem wird die Marcheſa als Gefangene in ihrem Zimmer bewacht, und ihrem Geliebten hat der Mar⸗ cheſe unterſagt, ſeine Schwelle zu betreten!— Dies, mein Vater, iſt das offene Bekenntniß meiner Sünden! Legt mir eine Buße auf, und ſei ſie noch ſo ſchwer, ich werde ſie erfüllen!
Du biſt eine große Sünderin, ſagte La Chaiſe ſtreng, wie Judas haſt Du Deinen Herrn verrathen! Miein Gott, rief Marianna entſetzt, das iſt nicht mehr die Stimme des Pater Giralomo!
Es iſt die Stimme Deines Richters! ſagte La Chaiſe. Sei ſtill und höre mich an! Ich kenne jetzt durch Dich ſelber Dein ganzes fluchwürdiges Verbrechen, es liegt in meiner Hand, Dich zu vernichten!
Oh mein Gott, es iſt der Pater La Chaiſe! rief


