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Marianna und ſtürzte aus dem Beichtſtuhl. La Chaiſe eilte ihr nach.— Die Kirche war indeß leer geworden. Den noch harrenden Bußfertigen mochten die Bekennt⸗ niſſe Marianna's zu lange dauern, ſie hatten ſich ent⸗ fernt, und in einem andern Beichtſtuhl ihre Bekennt⸗ niſſe abgelegt. Die Meſſe war beendet, die Lichter ver⸗ löſcht, und von Niemand beobachtet, eilte La Chaiſe hinter dem entſetzten, fliehenden Mädchen her.
Jetzt hatte er ihren Arm gefaßt, und hielt ſie auf.
Du wirſt mir Rede ſtehen, und meine Befehle be⸗ folgen, oder beim allmächtigen Gott, ich tödte Dich! ſagte La Chaiſe drohend, und zugleich blitzte ein Stilet in ſeiner Hand.
Marianna ſenkte angſtvoll ihr Haupt, und La Chaiſe zog die Widerſtandloſe in die dunkelſte Niſche der Kirche.
Habt Erbarmen mit mir! flehte Marianna.
Kein Erbarmen mit der Verbrecherin, die ihre Herrin verrieth! Blicke um Dich! Wir ſind allein! Niemand ſieht uns. Ich werde Dich tödten, und dann ſagen, Du habeſt Dich ſelber in einem Anfall reuiger Ver⸗ zweiflung getödtet!
Erbarmen! Laßt mir das Leben, und ich will Alles thun, was Ihr fordert!


