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gem Dienſte ſich daran gewöhnt hatte, ſolche Bekennt⸗ niſſe zu vernehmen.
Pater Giralomo nahm daher mit freudigem Danke das Erbieten La Chaiſe's an, und dieſer inſtallirte ſich ſtatt Giralomo's in dem Beichtſtuhl.— Die Kirche war noch leer, La Chaiſe hatte noch ein wenig Zeit
nachzuſinnen. Er überdachte mit dem prüfenden Auf⸗
merken eines Richters noch einmal alle die Plane, zu deren Ausführung er eben ſchreiten wollte, und das Reſultat ſeiner Ueberlegung war die vollkommenſte Zu⸗
friedenheit mit ſich ſelber.
Es wird, und muß Alles gut gehen, ſagte er, ſich vergnügt die Hände reibend. Dieſe kleine Marianna, Donna Caniglio's Kammerfrau, wird heute ganz ge⸗ wiß wie jeden Sonnabend zur Beichte gehen, und ſie i*ſt eine zu gute Chriſtin, um nicht am Tage vor dem Oſterfeſte ein vollkommenes Geſtändniß abzulegen! Ich werde alſo endlich erfahren, wem ich es zu verdanken habe, daß man mir das Haus der Gräfin Caniglio verſchloſſen, und ihren Gemahl gegen mich aufgehetzt hat! Ha, dieſe Beichte muß mir die Mittel zu mei⸗ nen Planen verſchaffen, und ich weiß, daß ſie es wird! Der Himmel wird mir beiſtehen in meinem frommen


