Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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alte achtzigjährige Jeſuit Martini, ward in ein unter⸗ irdiſches Gefängniß der Engelsburg gebracht, daſſelbe Loos traf den erbabenen Prinzen, den angeblichen Sohn des Kaiſers von China. Der Papſt hatte ge⸗ ſchworen, Alle zu vernichten, die an dieſem Complotte Theil genommen, und diesmal ſchien ſein Zorn wirk⸗ lich unerbittlich zu ſein.— Vergebens boten die Je⸗ ſuiten alle ihre Ueberredungskünſte auf, vergebens eil⸗ ten ſie hülfeflehend zu ihren frühern Gönnern und Freunden, zu den Cardinälen und Staatsſecretairen. Niemand wollte es wagen, ſich ihrer anzunehmen, Niemand hatte den Muth vor dem Papſte nur ihrer zu erwähnen, denn Sr. Heiligkeit hatte Jedem mit Strafe gedroht, der es wagen würde vor ihm nur mit einer Sylbe der Jeſuiten zu gedenken.

Furcht und Beſtürzung, namenloſe Sorge und Angſt bemächtigte ſich endlich der Geſellſchaft Jeſu. Sie ſa⸗ hen ſich nicht allein ihrer Macht und ihres Anſehens beraubt, ſondern ſie mußten auch fürchten, von dem erzürnten Papſte verbannt, wenn nicht gar für immer vernichtet zu werden. Diibi

La Chaiſe war der Einzige, welcher niemals klagte, der Einzige, welcher Niemand um Hülfe anflehete. Er