Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Er iſt, gleich allen übrigen Jeſuiten, aus dem Va⸗ tican verbannt. Niemand wage es, irgend einen Je⸗ ſuiten den Fuß über die Schwelle dieſes Pallaſtes ſetzen zu laſſen!

Der Kammerherr Zaponi, welcher ſen Ohr lauſchend an die Thüre gelegt hatte, erzitterte bei dieſen Worten

des Papſtes.

Oh mein Gott, ſeufzte er, dieſe nächſten Tage wer⸗ den fürchterlich ſein! Der Pater La Chaiſe ſtand in hoher Gunſt, und vermochte Sr. Heiligkeit immer zu erheitern. Jetzt wird er verbannt, und um das Maaß meiner Leiden voll zu machen, muß gerade Zenobia heute in die Wochen gekommen ſein! Sie wird ſich mehr mit ihren Jungen, als mit Sr. Heiligkeit be⸗ ſchäftigen wollen, das iſt ganz natürlich und darüber gehen wir Alle verloren!

Inn der That, der arme Zaponi hatte wohl ein Recht, die nächſten Tage zu fürchten, denn des Papſtes Zorn ſchien ſich gar nicht beſchwichtigen zu wollen, und wer von ſeinen Dienern ſich ihm nahete, der hatte die gewichtige Hand ſeines Herrn zu fühlen, und mußte einen Theil auf ſich nehmen dieſes Zornes, an welchem Er. Heiligkeit litt.— Der chineſiſche Geſandte, dieſer