Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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den es lernen, in der Stunde der Noth und der Ge⸗ fahr mich anzurufen als ihren Herrn und Meiſter! La Chaiſe's unbegrenzter Ehrgeiz wollte Alles ſich unterwerfen; vermittelſt der Jeſuiten wollte er die Kin⸗ der dieſer Welt ſich unterjochen, und doch ſollte die Welt und die übrige Menſchheit ihm nur dazu die⸗

nen, um ſich zum Herrn der Jeſuiten zu machen!

Dieſes Inſtitut der Jeſuiten, ſagte er ſich, es iſt das vollkommenſte, organiſch gegliedertſte, was ſich denken läßt, es iſt gleichſam ein Idealſtaat, in welchem Alles wirkt zu dem Einen gemeinſamen Ziel, zu der Verklärung des Einzigen, und in welcher Jeder doch arbeitet zu ſeinem eigenen Ruhme, weil Jeder eine Ausſtrahlung iſt des Ganzen, weil nichts für das Ganze geſchehen kann, ohne daß es dem Einzelnen zu Gute kommt, und weil jede Verherrlichung des gan⸗ zen Ordens zugleich elne Verherrlichung jedes einzel⸗ nen Mitgliedes deſſelben wird! Und in dieſem Sinne können wir wohl, wie Jeſus Chriſtus ſprechen:„was Ihr dem Geringſten meiner Brüder thut, das habt Ihr mir gethan!“ Ich werde alſo immer trachten, unſern Orden reicher, mächtiger, größer zu machen, denn alsdann werde auch ich reicher, mächtiger und

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