Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Schwätzers, des Brantome! Gieb mir dieſe beiden Bücher, Zaponi, und dann geht in's Vorzimmer!

Der Kammerherr reichte Sr. Heiligkeit die befohle⸗

nen Bücher dar, und dann entfernte er ſich rückwärts 7. 88

gehend unter fortwährenden, tiefen Verneigungen. Luigi und Jacopo folgten ihm nach und der Papſt blieb

allein mit ſeinen Büchern und ſeinen liebenswürdigen

ſechs Katzen.

Dieſe neu aus Frankreich angekommenen Bücher ſchienen übrigens ſehr intereſſanten Inhaltes zu ſein, denn Papſt Alerander lachte zuweilen hell auf, zuwei⸗ len auch färbte ſich ſein etwas blaſſes, eingefallenes Geſicht mit einer fliegen den Röthe, was auf eine hef⸗ tige innere Erregung ſchließen ließ. Er hatte mit dem Heptameron der leichtfertigen Margaretha von Valois begonnen, und nachdem er ſich hinlänglich ergötzt an dieſen ſchlüpfrigen kleinen Geſchichtchen, nahm er den Brantome zur Hand und bald ſchien der alte„ange⸗ nehme Schwätzer“ die ganze Aufmerkſamkeit Sr. Hei⸗ ligkeit in Anſpruch zu nehmen.

Sieh, ſieh, ſagte er plötzlich ſich unterbrechend, der alte Brantome iſt alſo auch von des Ovidius Anſicht und Meinung. Das iſt ſeltſam! Denn irre ich mich