Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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gelaunt, daß ich meinen guten Römern eine freudige Ueberraſchung bereiten will! Ah, ich freue mich ſchon auf ihre dummen, glotzenden Geſichter! Ich will heute ſelbſt in der Petrikirche die Meſſe leſen und den Segen austheilen! Nun, was meint Ihr dazu, fragte der Papſt, ſich vergnügt die Hände reibend.

Ein vortrefflicher Gedanke!

Eine unendliche Gnade!

Wie erhaben und gütevoll doch Ew. Heiligkeit immer iſt! Und wie ſelig werden dieſe guten Römer ſein!

Ja, ja, lachte der Papſt, es iſt heute ein unge⸗ wöhnlicher Tag. Dieſe guten Römer werden außer ſich ſein vor Erſtaunen. Ah, es wird zum Krank⸗ lachen ſein, zu ſehen, wie ſie die Augen aufreißen, und was ſie für Geſichter ſchneiden, wenn ich ganz unvermuthet an den Altar trete, und ihnen die Bene⸗ diction ertheile! Beſorgt das Nöthige, in einer Stunde fahre ich zur Kirche!

Und bis dahin?

Bis dahin werde ich leſen! Es ſind da einige höchſt vortreffliche Bücher aus Frankreich angekommen. Ich meine, das Heptameron der ſchönen Margaretha von Valois und dieſe Memoiren des alten angenehmen