Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Keine von ihnen hatte Hülfe, Keine mochte für mich einen Theil ihres Schmuckes, nur ein Weniges ihrer Ueberflüſſigkeiten geben!— Ich kehrte heim, mit Lä⸗ cheln auf der Lippe, mit Thränen im Herzen, und ſagte zu Anſelmo: die Freundſchaft hat mir gelogen! Ich werde keinem Weibe mehr vertrauen, ſte ſind Alle falſch, Alle eitel und erbärmlich!

So iſt es, ſagte Anſelmo, und darum gehören Sie nicht hinein in die Welt, und darum rathe ich Ihnen, Sich zu begraben in der Einſamkeit und hinter hei⸗ ligen Mauern, dort allein iſt Friede, dort allein iſt Ruhe!

Ach, die Welt iſt ſo ſchön, ſeufite ich. Giebt es nicht noch andere Freuden? Giebt es nicht hrinen zu trocknen, Unglück zu mildern?

Ach, Sie wollen Sich in die Wohlihätigkeit ſäszient ſagte Anſelmo mit einem ſarkaſtiſchen Lächeln.

Er führte mich in die Hütten der Armuth, er half mir die Bettler unterſtützen, die auf den Stufen der Kirchen kauerten, er führte mich zu den Blinden und

Lahmen, den Kranken und Krüppeln, die ächzend und ich theilte meine Gaben

betend um Hülfe fleheten,—

Seufzer, zärtliches Beileid, inniges Bedauern, abe-

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