Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Bruder und Pater Joſeph lebte, hinaus in das Leben, um die Freude zu ſuchen, und die Jugend und die Liebe. Man weigerte ſich, meinem Wunſche zu will⸗ fahren, man belachte mein Flehen, man verhöhnte meine Thränen, aber man ſorgte für Zerſtreuung, und eines Tages brachte mir Pater Joſeph einen jungen Mönch, den er mit einem teufliſchen Lächeln ſeinen Freund nannte, und der von nun an mein Beicht⸗ vater ſein ſollte. Er war jung, er war ſchön, und ſeine brennenden Augen ruhten auf mir mit dem Aus⸗ druck des Entzückens, der Gluth.

—— Hier ſchwieg Natalie, hochathmend, ihre Augen ſchleuderten Blitze, und der wildeſte Haß ſprach aus ihren Zügen.

Dieſer junge und ſchöne Mönch, ſagte ſie, die Zähne feſt auf einander preſſend, und die Hände zur Fauſt zuſammenballend,— es war Anſelmo! Anſelmo, wel⸗ cher Jeſuit geworden war, weil Pater Joſeph und mein Bruder ihm geſchworen, daß er mich dann be⸗ ſitzen ſolle, Anſelmo, den man mir zum Gefährten und Geſellſchafter gab, weil man mich reif hielt zur Sünde, und weil die Schande mich dann dem Kloſter überlie⸗ fern ſollte. Aber diesmal, rief Natalie mit einem