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ſagten, aber er ſtachelte es nur auf zu heißerer Gluth, daß es wie ein wildes, ungebändigtes Roß durch meine Adern ſchäumte. Ja, ja, ſie gaben mir Opium, und von ſüßen Phantaſteen umfangen lag ich auf meinem Lager, mit offenen Augen und hochklopfenden Schläfen und träumte, mein Gott, welche berauſchenden, ſeligen Träume! Welten des Genuſſes, der Liebe, der Ent⸗ zückung erſchloſſen ſich mir in dieſen Träumen, Alles war Glanz und Wonne, Jubel und himmliſche Luſt, auf Wolken von Licht getragen ſchaukelte meine Seele auf den Wogen der Freude, ſtrahlende Jünglings⸗ geſtalten fächelten mir Kühlung zu, und unter Roſen gebettet, meine Sinne umnebelt von berauſchender Muſik, mein Herz erfüllt von Sehnſucht und Gluth, ſtreckte ich meine Arme dieſer ſelig lächelnden, in wun⸗ derbarer Schönheit ſtrahlenden Lichtgeſtalt entgegen, welche ich mit bebender Lippe als meinen Heiland, meinen Gott und meinen Geliebten begrüßte. Sieh, das waren meine Träume, und endlich, eines Tages verlangte ich von ihnen, daß ſie Wirklichkeit würden, ſchrie ich es aus, dieſe Sehnſucht nach der Welt, ver⸗
langte ich, daß man mich hinauslaſſe aus dieſem d ſtern, einſamen Schloß, in welchem ich mit meinem


