Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Ordens! Oh ſie enthalten ſehr ſchöne Geſetze, dieſe Ordensregeln der Jeſuiten, ſie erlauben, daß man die Seele vergiftet und das Herz verbluten macht! Sie geſtatten Gift und Dolch, Verleumdung und Lüge, Meineid und Verwünſchung, ſie erlauben dem Bruder, daß er die Seele der Schweſter vergiftet, wenn es zu ſeinem Zwecke ihm dienlich ſcheint! Wie Pater Joſeph und mein Bruder es angefangen, dieſes infernaliſche Werk, wie ſie's angefangen, daß mein Herz auflorderte in unkeuſcher Gluth, daß mein Blut, wie Feuerſtröme durch meine Adern ſchoß, daß ich ruhelos auf meinem Lager mich wälzte, und meine vor Sehnſucht zitternden Arme ausſtreckte in die Nacht hinein, der Liebe ent⸗ gegen, wie ſie's gemacht, um ein ſchüchternes, träu⸗ mendes, ſchmachtendes Kind in ein Liebe verlangendes, Gluthen begehrendes Weib zu verwandeln, das iſt ihr Geheimniß, ein infernaliſches, jeſuitiſches Geheimniß. Sie gaben mir Bücher, darin war die Liebe mit den lockendſten Farben geſchildert, darin athmete jedes Wort Genuß und ſelige Wonne, darin waren Bilder ent⸗ halten, die meine Wangen mit Schamröthe bedeckten, und mein Herz mit ſüßem Bangen erfüllten. Sie ga⸗ ben mir Opium, daß er mein Blut beruhige, wie ſie 4*