Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Ich eilte ihr nach. Nein, Ihnen mögte ich beichten, denn gegen Sie habe ich gefrevelt, ſagte ich.

Sie blieb ſtehen, und ſagte mit kalter, ſchneidender Ruhe: Gegen mich?

Ich habe Sie behorcht, ich habe Ihr Geſpräch mit dem Prieſter vernommen, ſagte ich tonlos.

Sie lächelte mit dieſem eiſeskalten, verächtlichen Lä⸗ cheln, das ich ſchon früher an ihr geſehen.

Folgen Sie mir, ſagte ſie faſt gebieteriſch, und ſchritt

weeiter. Demüthig, beklommenen Herzens, ganz über⸗

wältigt von dieſem ſeltſamen Weſen, ſchritt ich hinter ihr her. Vor der letzten dieſer kleinen ſchwarzen Thü⸗ ren, die auf den Corridor ausmündeten, blieb ſie ſtehen und öffnete.

Kommen Sie, ſagte ſie und wir traten in ihre Zelle, deren Thür ſie von innen verſchloß.

Sie haben verſtanden, was wir ſprachen? fragte ſie.

Jedes Wort!

Warum horchten Sie?

Weil es wie mit unwiderſtehlichen Banden mich zu Ihnen hinzog, weil ich nichts mehr ſah, und nichts mehr dachte, als Sie, ſagte ich, weil ich fühlte, daß ich Sie grenzenlos lieben muß, und weil ich ſogar