Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Niemals! ſagte ſie kalt und eiſern.

Niemals! kreiſchte er wild.

Niemals! wiederholte ſie. Gehe hin, und ſei ver⸗ dammt!

Sie wandte ihm den Rücken, und wollte gehen. Er hielt ſte an ihrem Kleide feſt.

Keine Albernheiten! ſagte ſie, ihn mit dem Fuße fortſtoßend. Dann ſchritt ſie an ihm vorüber, und ver⸗ ließ langſamen, ſtolzen Schrittes die Kirche.

Ich war ihr leiſe gefolgt, und als ich jetzt in dem

großen Kreuzgange dieſe hohe und köſtliche Geſtalt vor

mir herwandeln ſah, überkam mich ein Gefühl der grenzenloſen Beſchämung, weil ich ſie behorcht, und ohne ihr Wiſſen mich eingeſchlichen hatte in ihr gehei⸗ mes Zwiegeſpräch mit dem Prieſter.

Leiſe rief ich ihren Namen.

Sie wandte ihr Haupt langſam rückwärts und blickte mich an.

Natalie, ſagte ich beklommen, mein Herz iſt beladen, ich möchte Ihnen beichten!

Gehen Sie zur Kapelle, dort finden Sie den Beicht⸗ vater, ſagte ſie und ſchritt weiter.

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