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wir finden darin den nöthigen Grund zu dieſem ſchmerzlichen Ausgange.
Wo iſt meine Tante? fragte Aurel.
Bei der Gräfin, ſagte der Ober⸗Kammerherr. Sie hat Troſt nöthig.— Sie werden ihr Freund und Stütze ſein, theurer Graf, fügte er mit einem eigen— thümlichen Blicke hinzu, indem er dem Majoratsherrn die Hand drückte.
Ein Woche darauf wurde der Reichsrath von Derſchau mit großer Pracht und Feierlichkeit begra⸗ ben.— Die vielen Gerüchte uͤber ſeinen unerwarteten Tod blieben verwirrt und unaufgeklärt. Keine Hand lüftete die Schleier, im Gegentheil, es wurde Alles gethan, um ſie dichter zuſammen zu ziehen. Winkel ward in aller Stille Abends ſpät auf den Kirchhof gebracht, und die beiden einzigen Perſonen, welche dem Leichenwagen folgten, trafen erſt an der Gruft zuſam⸗ men.— Auf der einen Seite ſtand Franz Willner mit geſenktem Kopfe, auf der anderen Hannchen, die leiſe weinte. Hinter einem kahlen Baum in der Nähe lehnte, tief in ſeinen Mantel gewickelt, ein Dritter, der dem ſchwermüthigen, letzten Act des ewigen Ver⸗ ſchwindens eines Menſchen von der Erde aus der Ferne
zuſchaute. 16*


