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Wie geht es ihm? fragte der junge Mann.
Gut, ſagte der Ober⸗Kammerherr, ſo gut, wie es gehen kann. Es iſt keine Ohnmacht, Graf Aurel, es iſt ein Gehirnſchlag. Er wird nicht wieder aufwa⸗ V chen; Sie ſind Herr hier im Hauſe.
Der Himmel weiß es, rief Aurel ſchmerzlich, daß
„ich keine Schuld daran trage! Mit dem Himmel muß ſich Jeder abfinden, wie
er kann, erwiderte der Ober⸗Kammerherr; unſere ge⸗ 1 meinſchaftliche Sorge muß es aber ſein, daß die Vor⸗ gänge dieſer Nacht vor den Menſchen verborgen blei⸗ ben. Derſchau hat mich und dieſe Freunde unter ſon⸗ derbaren Umſtänden heute Abend zu ſich eingeladen. Er hielt uns in ſeinem Zimmer feſt, und ich glaube, wir werden darüber einig ſein, daß er das, was ſich hier ereignete, nicht erwartet hat— was er aber ge⸗ dacht oder gewollt haben mag, welches auch. ſeine Schuld ſein könnte, er nimmt ſie mit hinüber. Unſere Pflicht iſt es, die Ehre der Familie zu bewahren.— Der Secretär war ein Spitzbube, er hat ſich erſchoſ⸗— ſen. Graf Bodo neigte zum Schlagfluſſe. Schreck und Zorn endeten plötzlich ſein edles, ſo vielen Men⸗ ſchen wohlthätiges und nützliches Leben. Ich hoffe,


