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noch auf ſeinen Schultern, als habe er keine Zeit ge— habt, ihn abzuwerfen. Er leuchtete über das Zimmer hin, indem er das Licht hoch hielt, und ſagte dann: Er iſt noch nicht hier der Schuft; das iſt gut, ich muß eilen.— Mit einigen raſchen Schritten trat er an den Schrank und öffnete mit einem winzig kleinen Schluſſel das ungeheure Schloß. Die beiden Eiſen⸗ ſtangen ſchoben ſich zurück, ein zweiter Schlüſſel be— wegte die innere Thür, und die ganze Spinde ſtand offen.
Der Secretaͤr unter dem Tiſche hob leiſe den Vorhang auf und heftete ſeine ſcharfen Augen begie⸗ rig auf ſeinen Herrn. Dieſer ſtand mit dem Rücken gegen ihn gekehrt, und während er in der linken Hand das Licht hielt, ſuchte ſeine rechte an der Wand des Schrankes umher, bis plötzlich mit einem hörbaren Federſchlag eine der polirten Stahlleiſten zurückgeſtoßen wurde und das geheime Fach aufſprang.
Gierig verfolgte Winkel jede Bewegung, aber der Körper des Grafen verdeckte vieles, was er that. Der Secretär hörte mehr, als er ſah. Er höoͤrte Papiere rauſchen, dann gemurmelte Worte, die endlich halb verſtändlich wurden und ſich in Geflüſter verloren. Der Reichsrath hatte einen großen Bogen entfaltet


