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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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Fuchs wird aber ſein Loch ſchon finden.— Wenn der ritterliche Herr Graf kommt und die Schlüſſel fehlen, ſo iſt Alles aus, und ich weiß nicht, fügte er nachdenklich hinzu, indem er den Finger an ſeine Naſe legte, ob es mir nicht lieb ſein ſollte.— Was will er eigentlich? Den Majoratserben fangen, ihn als Einbrecher und Dieb behandeln?— Ein ſchöner Plan, und ich— ich habe ihn ausgeheckt, habe die Zeichnung dazu gemacht, die Fingerzeige gegeben. Was habe ich jetzt davon? himmelſchreienden Undank!— Er hat mich bei Seite geſchoben, behandelt mich als Werkzeug und— Winkel, nimm Dich in Acht!— Er hat allerlei Geheimniſſe, die nichts Gutes be⸗ deuten, möchte wohl zwei Fliegen mit Einer Klappe ſchlagen? hehe!— o ja!— hehe!

Das ſpitze Geſicht füͤllte ſich mit Hohn, plötzlich aber blies Herr Winkel den Wachsſtock aus und ver⸗ ſchwand mit größerer Behendigkeit unter der nieder⸗ hangenden Decke des grünen Tiſches, als ſeinem ſtei⸗ fen Körper und ſeinem Alter zuzutrauen war.

Faſt zugleich mit dieſem eiligen Rückzuge öͤffnete ſich die Thür, welche zu den herrſchaftlichen Gemä⸗ chern führte, und ließ den Reichsrath eintreten. Er trug ein Licht in der Hand, ſein blauer Mantel hing