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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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Richter niß vor Zeugniß enſchen⸗ n, was icht die gilt die ich vor tzen, er in der luͤſtem wohnen dir ver⸗ Dein

Schuͤttle

ſie keine

Tochter,

, unſer friedenvolles Glück, ungetrübt von ihren Ränken.

Um des Himmels willen! flüſterte Hannchen, es iſt Fräulein Beate. Es iſt das Geſellſche ft„Fräulein!

Well— yes— well!] ſagte eine harte Stimitte hinter ihr, und eine Hand legte ſich feſt auf ihre Schulter— and who are you?

Die Jungfer ſtieß einen jaͤhen Schrei aus, denn Sir duard, der aus der angelehnten Thür ſeines Zimmers getreten war und große Filzſchuhe über ſeine

Stiefel gezogen hatte, hielt ſie ſo feſt, daß ſie nicht

fſtehen konnte. Die Überraſchung wirkte dabei ſo tark, daß ſie im erſten Augenblicke, obwohl eine Lampe oben an der Treppe brannte, deren ſchwacher Schein bis zur Thür reichte, weder an den engliſchen Herrn dachte, noch ihn erkannte. Sie ſah nur eine uner⸗ meßlich hohe Geſtalt in einen weißgrauen arabiſchen Burnus gewickelt und hörte ſeine rauhen, unbekannten Töne, die ihr wie die Sprache des Fürſten der Fin⸗ ſterniß ins Ohr drangen.

Noch ehe ſie aber den Schreck zu überwinden ver⸗ mochte, wurde die Thür raſch geöffnet, und Graf Aurel, ein Licht in der Hand, ſtand vor ihr. 2* 15