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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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gſter Herr Graf, ſchrie Hannchen, ſcham⸗ 2 roth und zitternd, ich bin unſchuldig, ganz unſchuldig! G Wie! vbiderte Aurel erſtaunt. Was wollen Sie hirs Ich wagte es nicht, anzuklopfen, da ich mehrere Stimmen hörte, ſagte die Jungfer gefaßter, und 3 wünſchte Sie doch ſo gern zu ſprechen.

Mich ſprechen? fragte der junge Ma Wer ſchickt Sie zu mir?— Franz?

Der eigentlich nicht, antwortete Hannchen mit niedergeſchlagenen Augen, aber— ach ja— ſeinet⸗ wegen eben komme ich.— Er hat mich ſo übel be⸗ handelt, hat mir die bitterſten Vorwürfe gemacht, di ich gar nicht verdiene.— Seit Jahr und Tag ken⸗ nen wir uns... Sie hielt ſich die Hände vor die Augen.

Und ich ſoll Friedensſtiſter zwiſchen euch ſein? fagte der Graf lächelnd. Ich glaube, daß Franz doch einige Urſache zu ſeinen Vorwürfen hat

Er iſt zu mißtrauiſch, fuhr H klagend fort. Ach, gnädigſter Herr, ich weiß nicht, r Macht über ihn hat, aber er hat mir ſelbſt erzäͤhlt, da 3 Sie ihn voller Aerger verlaſſen haben, weil er es

Ihnen abgeſchlagen hat, zu ſagen, wie das geheimne