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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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queckſilbrige Beweglichkeit und die flüſſige Zunge ver⸗ loren. Ihre Lippen zitterten, ihre Stirn war gelb geworden.— Iſt es Dein Ernſt, Franz? fragte ſie.

Willner ſeufzte leiſe, aber er richtete raſch den Kopf auf und ſprach mit feſter Stimme: Es muß ſo ſein, Hannchen, um Dich ſowohl wie um mich. Ich bin zu einfach für Dich, Du willſt zu hoch hinaus und kannſt nicht anders. Nimm einen Mann, der beſſer paßt, und Gott mache Dich glücklich. Wenn aber Unglück über Dich kommt, dann wird Franz Willner Dir beiſtehen, ſo viel er vermag; denn Dein Freund wird er bleiben, ſo lange er die Augen of⸗ fen hat.

Die Augen offen hat! rief Hannchen bitter lachend — die Augen offen hat! ja, daran liegt es eben— Du haſt ſie nicht offen!— Ach, was bin ich für eine Thörin geweſen! rief ſie, die Hände über ihr Geſicht deckend; aber es geſchieht mir recht.— Wir paſſen nicht zuſammen, das iſt wahr; nein, wir paſſen nicht zuſammen.— Auf Nimmerwiederſehen alſo. Leben Sie wohl, Herr Willner Bemühen Sie ſich nicht, ich ſinde meinen Weg allein. O ja, ich finde ihn.

Franz ſtand mit dem Lichte in der Hand, ſeine Füße zitterten. Er ging langſam zur Thür, Hann⸗