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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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dem Kopf an alle Ecken rennen. Jetzt iſt Winkel un— ſer Freund, mit Freunden muß man Nachſicht haben, muß ihnen auch zu Gefallen leben. Wenn der Ge⸗ heimerath morgen ſchickt, haſt Du nichts zu ſagen als Ja. Winkel hat Alles abgemacht. Aber einen Ge⸗ fallen ſollſt Du ihm thun, das hat er mir aufgetra⸗ gen.— Es iſt von wegen des Schrankes: Du ſollſt ihm ſagen, wo das geheime Fach iſt, und wie es ge⸗ öffnet wird.

Nichts dal rief der Meiſter heftig; ich will nicht!

Er will es bloß wiſſen, um dem Grafen zu zei— gen, daß er es auch kennt. Lieber Franz, ſage es mir, bat ſie ſchmeichelnd, indem ſie ſich dicht vor ihn hin ſtellte und ihm in die Augen blickte. Wenn Du mir gut biſt, mußt Du es ſagen.

Höre an, Hannchen, erwiderte Willner, und alle Röthe verſchwand aus ſeinem Geſichte; ich weiß nicht, was mit dem Schrank und dem Fache los iſt, aber was Gutes kann es nicht ſein. Graf Aurel iſt hier geweſen, Winkel hatte ihn abgeſchickt, und ich habe es nicht geſagt. Nun kommſt Du, aber ich ſage es Dir eben ſo wenig. 4

Eben ſo wenig?! ieft Hannchen, zwiſchen Bitte