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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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l hat Franz, und

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Und wann ſoll denn die Hochzeit ſein, Franz? fragte ſie lächelnd und verſchämt thuend, indem ſie den Arm auf ſeine Schulter legte.

Haſt Du meinen Brief erhalten, Hannchen? er⸗ widerte er, die Augen niederſchlagend.

Ach, es iſt ja dummes Zeug! ſagte ſie lachend. Du biſt eiferſüchtig; es iſt närriſch genug von Dir. Der alte Winkel iſt ja krumm und lahm, der kann doch nicht ſchrecklich ſein. Man läßt ſich ſeine Späße gefallen, weil er uns wohl will; dazu iſt er reich, hat keinen Menſchen, der ihm angehört. Ich bitte Dich, Franz, denke doch nach und ſei vernünftig. Wenn Du Hüttenmeiſter biſt und ich die Frau Hüttenmei⸗ ſterin...

So ſind wir erſt recht in ſeinen Händen! mur⸗ melte Franz.

So iſt er den größten Theil des Jahres weit von uns, kommt nur ab und zu zum Beſuch, das läßt ſich aushalten. Und wie lange kann er denn noch leben? Er huſtet ja ſchrecklich— wer weiß, was ge⸗ ſchieht, und wir ſind die Erben!

Der junge Mann wurde erregt, ſeine Augen glänzten.— Siehſt Du vohl, ſagte Hannchen, man muß an ſich und an die Zukunft denken, nicht mit

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