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Ich bringe Dir Geld, ſagte ſie. Herr Winkel hat es mir gegeben Das Geld für den Schrank, Franz, er hat es endlich von dem Grafen bekommen; und was er gut iſt! er bat mich, es Dir doch heute noch zu bringen, obwohl Du es gar nicht verdienſt, Du Böſewicht. Sieh her, da iſt es eingewickelt. Zaͤhle es und unterſchreibe die Quittung, die dabei liegt.— Aber ich bin ſo froh, Franz, fuhr ſie fort, während ſie das Päckchen aufband, ſo froh, daß ich Alles ver— geſſe und vergebe; denn denke Dir, was Winkel uns ausgewirkt hat. Du ſollſt Hüttenmeiſter werden, der Graf hat es ihm feſt verſprochen. Morgen wird er Dich rufen laſſen, damit Du Dich bedankſt. Sechs⸗ hundert Thaler, ein eigenes Haus, Garten, Wieſe, Feuerung und allerlei und eine Tantiéme dazu, wie ſie es nennen.— Die Grafin iſt in der Oper, ich konnte es nicht aushalten, ich mußte her zu Dir.— Gott, Franz, freue Dich doch! Du brauchſt nicht mehr in der ſchmutzigen Werkſtatt zu ſtehen, feilen und ſchwitzen, brauchſt nicht mehr auf dem Hofe in der Ecke zu wohnen. Es ſoll ein ſehr hübſches Häuschen ſein, ganz neu gebaut, ſieht das Gebirge aus jedem Fenſter. Die Gr gibt uns die Ausſteuer, wir kaufen hübſche Möbel hier aus den Magazinen.—


