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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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T

n.

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weil ich Dein Leid zu gut kenne. Doch ſei getroſt, Du mußt vergeſſen lernen.

Willner ſchüttelte finſter den Kopf. Ich werde arbeiten, ſagte er mit Entſchloſſenheit; arbeiten, da wird es gehen!

Und ich, antwortete Aurel, ich will Dein Freund bleiben mit Rath und That. Ich komme zu Dir, Franz, um Dich um etwas zu bitten.

Gern, gern, erwiderte dieſer; was es auch ſein möge, ich will's thun.

Du haſt für den Reichsrath, meinen Vetter, einen

Geldſchrank gemacht.

Ja, erwiderte Willner, und habe das Geld noch nicht bekommen.

In dem Schranke ſind geheime Fächer, fuhr Au⸗ rel fort.

Franz nickte.

Sage mir, wie man ſie öffnet, flüſterte der Graf.

Der junge Meiſter blickte ihn durchdringend an, Aurel erröthete.— Man will mich täuſchen, mich be⸗ trügen, mir mein Recht vorenthalten, ſagte er. Es handelt ſich um ein Document, Franz, auf deſſen Be⸗ ſitz oder nur Einſicht das Glück meiner Zukunft be⸗ ruht.— Ich will nichts, als mich überzeugen, daß