Druckschrift 
Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
Einzelbild herunterladen

r.

el.

vi⸗ yſt, iſt als iffe nen ine

Es iſt aus mit mir und Hannchen, fuhr er ha⸗ G 3

—

Rache, und es kommt ein beſſerer Geiſt über ihn. Ja, Arbeit iſt eine wahre Gotteshülfe. Arbeiten muß man, um nicht zu verzweifeln; was ich heute geſchafft habe, iſt ſonſt wohl in drei Tagen nicht fertig ge⸗ worden.

Aurel hörte theilnehmend erſtaunt zu. Und was, fragte er dann, hat Dich dazu bewegt, dieſen Troſt der Arbeit vor Verzweiflung zu ſuchen?

Ich kann es Dir in wenigen Worten mittheilen,

aantwortete Willner nach einigem Bedenken; Du mußt

ir aber verſprechen, nichts dazu zu ſagen, keine Ein⸗ ürfe zu machen oder mich umwandeln zu wollen. Denn was ich thun muß, iſt wohl überlegt. Da

helfen keine Worte mehr, es muß gehandelt werden, und kein anderer Troſt iſt da, als eben die Arbeit

und, was von innen kommt, das rechte Gewiſſen.

ſtiger fort. Ich habe eingeſehen, wir paſſen nicht, es würde uns beide ſchlecht gehen und könnte mich wohl in Elend und Verbrechen bringen. Darum müſſen wir's laſſen, und ich habe alles, was ich gehofft, aus meinem Herzen geriſſen und mit Hammer und Feile die Wünſche heraus geklopft. So bald will's freilich nicht gehen, muß aber gehen.— So, nun weißt Du